Jacqueline de Jong: Ungehorsam auch im aussagestarken Alterswerk

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Die Künstlerin Jacqueline de Jong (geb. 1939 in Hengelo, gest. 2024 in Amsterdam NL) ist hierzulande vielen Kunstkennern ein Begriff. In ihrer Heimat, den Niederlanden, ist sie hingegen eher ein Geheimtipp. Das ist ihrer Mutter, die Schweizerin war, geschuldet. Jüdischer Herkunft, flüchtete sie im zweiten Weltkrieg mit ihrer Tochter in die Schweiz und blieb bis 1947 hier: Danach kehrten sie nach Hengelo zurück. Die Eltern besassen ein Haus im Tessin, in dem de Jong später oft ihre Sommer verbrachte. So blieb Jongs Band mit der Schweiz während einer prägenden Zeit bestehen. Das Kunstmuseum St. Gallen widmet der Künstlerin die erste schweizerische Retropektive mit rund 100 Werken.

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